Pfarre Strebersdorf
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Fastenzeit-Wüstenzeit  
Geschrieben von Pfarrer Dr. Adrian Kacerik  
Freitag, 19. Feber 2010

Liebe Pfarrgemeinde,

die entscheidenden Kämpfe finden nicht selten in der Wüste statt. Darauf macht uns die Heilige Schrift zu Beginn der Fastenzeit aufmerksam. Viele Lehrer des geistlichen Lebens sind derselben Überzeugung. Sie sagen:
   - Wenn du ernsthaft ein Leben mit Gott beginnen willst, dann kommst du nicht daran vorbei, in die Wüste zu gehen.

Daher könnte die Zeit, die wir FASTENZEIT nennen, genauso gut oder noch besser WÜSTENZEIT heißen. Also: AUF IN DIE WÜSTE!

Natürlich ist es uns nicht möglich, in eine wirkliche Wüste zu gehen, obwohl es sicher für unsere ganze Gemeinde eine großartige geistliche Erfahrung wäre. Aber SICH EIN KLARES BILD DARÜBER ZU MACHEN, WAS ES FÜR UNS BEDEUTEN WÜRDE, FÜR EINIGE ZEIT IN DER WÜSTE ZU LEBEN, dass können wir, am Anfang der Wüstenzeit zusammen tun.
Mit Sicherheit würde es den ENTZUG VON NAHRUNG bedeuten.
   - Einer Riesensteak „medium“ von 300 Gramm mit knackigem Salat müssen wir abschreiben.
   - Wenn wir in der Wüste Glück haben, werden wir von ein bißchen Fladenbrot leben müssen.
Jeder Aufenthalt in der Wüste verändert notwendigerweise auch unsere TRINKGEWOHNHEITEN.
   - Den schnellen Griff in den Kühlschrank nach dem Saft müssen wir uns versagen.
   - Wir können in der Wüste froh sein, wenn wir ein paar Schluck klaren Wassers haben.
Weiter, in der Wüste gibt es auch kein FERNSEHEN und keine BILDZEITUNG.
   - Dafür, aber schenkt uns die Wüste viel Zeit, persönlich miteinander zu sprechen.
Auch wird, in der Wüste der schnelle BESUCH IN DER LIEBLINGSKNEIPE für einige Zeit ausbleiben müssen.
   - Vielleich entdecken wir dann, dass wir auch ohne sie leben können.
Wir sehen, dass es schon EINE MENGE ANNEHMLICHKEITEN SIND, AUF DIE WIR VERZICHTEN MÜSSEN, wenn wir uns entschließen, in die Wüste zu gehen…

WAS PASSIERT MIT DEM, DER ES SCHAFFT, IN DIE WÜSTE ZU GEHEN?
Um die Antwort zu finden schauen wir nur Jesus an.
   - Derjenige, der es schafft in die Wüste zu gehen, wird nicht verhungern!
   - Im Gegenteil! Solcher wird in unserer Müdigkeit, Sinnlosigkeit neuen Lebensmut, neuen Lebenssinn und neue Lebensfreude erfahren.
   - Ein solcher wird nicht nur für das sensibilisiert, was in uns und um uns ist, sondern wird spüren, wie Gott ihn anrührt und sein göttliches Licht in unsere Dunkelheit einbricht.
Möge uns allen mit Hilfe Jesu der Weg durch die heurige Wüstenzeit gelingen!

 


Februar 2010  
Geschrieben von Irene Schandl-Baldasti  
Mittwoch, 03. Feber 2010

 

Montag, 1. Feb., 18.00 Uhr Vorabendmesse mit Blasiussegen

Dienstag, 2. Feb. 08.00 Uhr Hl. Messe mit Blasiussegen

Freitag, 5. Feb. 18.00 Uhr Männermesse, anschl. Männerrunde

Dienstag, 09. Feb. 09.00 Uhr Frauenrunde im Pfarrhof und neu bei uns um 09.00 Uhr Eltern-Kind-Runde

Freitag, 12. Feb. 19.15 Uhr Elternabend der Erstkommunionkinder

Sonntag, 14. Feb., 10.00 Uhr hl. Messe für Kinder und Jugendliche

Montag, 15. Feb., 14.00 Uhr Seniorenfasching

Mittwoch, 17. Feb., Aschermittwoch, strenger Fasttag, 18.00 Uhr hl. Messe

Montag, 22. Feb., 17.00 Uhr Seniorenmesse

 


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